LO.LA Dahoam
Sanierungen von Wegen im alpinen Gelände bedürfen Erfahrungen im Wegebau und vor allem lokales Wissen über die Gegebenheiten und über die Umsetzungsmöglichkeiten. Im Auftrag der Naturfreunde Tirol haben wir uns in unserem Heimatgebiet eines Weges angenommen – dem Steig Nr. 127 auf die Tribulaunhütte durch das Sandestal. Das Sandestal war 2025 schwer von Unwetterereignissen betroffen und durch eine Wegsanierung sollte der Steig wieder aktiviert werden können.
Erhalt des Kulturguts
Wesentlich für uns als lokale Experten vor Ort war es, den Weg auf der ursprünglichen Trasse zu belassen, der bereits vor Jahrzehnten als Saumpfad der Pferde zur Anlieferung der Hütte entstanden ist. Ebenso wichtig wie die Trassierung war es für uns auch, den Bergweg wieder als roten Bergweg (laut Klassifizierung Tiroler Bergwegekonzept) umsetzen zu können.
Planung und Organisation ist alles
Wenn man sich so einem Vorhaben widmet, dann ist Planung und Organisation vor Start der „Mission“ schon sehr wichtig. Das beginnt bei der „Rekrutierung“ von Helfer:innen für den Wegebau, über die täglichen organisatorischen Fragen von Essen und Trinken im Gelände bis hin zur richtigen Auswahl des Werkzeuges und der Definition der täglichen Arbeitseinsatzgebiete. Der richtige Einsatz der Ressource Mensch kombiniert mit den Verhältnissen am Berg und im Tal (Wind und Wetter) machten die Arbeiten spannend und interessant zu gleich.
Ein Dank an
Unser großer Dank gilt unseren Helfern, die sich für so einen Arbeitstag am Berg Urlaub genommen haben, auch ihre Freizeit verzichtet haben, um mit uns gemeinsam dieses Bergwegeprojekt umzusetzen. Ein weiterer Dank gilt auch der Pächterfamilie Pranger von der Tribulaunhütte für ihre Unterstützung und für die Transportfahrten von Mensch und Material in Richtung der Arbeitseinsatzbereiche.
Mit Beginn der Hüttensaison der Triblaunhütte ist der Steig Nr. 127 begehbar mit dem wichtigen Hinweis (der auch ausgeschildert wird):
Bei Starkniederschlägen und Gewittergefahr ist der Fahrweg zur Tribulaunhütte zu benützen.
Unser oberstes Ziel dabei ist es, die Eigenverantwortung der Bergsteiger:innen im Bergsteigerdorf Gschnitztal zu fördern.




