Naturgefahren managen
Lokales Wissen braucht es zu jeder Jahreszeit – 365 Tage im Jahr. Im Fokus von Kommissionen standen bisher die Wintermonate und dort waren die lokalen Experten u.a. in Lawinenkommissionen tätig, die für den Schutz der Infrastruktur, des Siedlungsgebietes oder Verkehrsnetzwerken wie Eisenbahnlinien eingerichtet wurden.
Know-How nutzen
Neben dem lokalen Wissen wird auch die Ausbildung dieser Expertenkommissionen in den Bundesländern hochgeschrieben. Alpine Infrastrukturunternehmen wie die ÖBB-Infrastruktur AG, die Skigebiete in Österreich, etc. nutzen dieses Know-How für ihre Aufgaben in der Verkehrssicherungspflicht. Diese Pflicht ist jedoch auch in den Monaten abseits des Winters ein wichtiges hochrangiges Sicherheitsthema. Der Verbauungsgrad zum Schutz vor Naturgefahren ist in Österreich auf einem hohen Niveau. Es kann aber nicht alles verbaut werden und die organisatorischen Maßnahmen nehmen dazu eine wichtige Rolle ein.
Fortschreitender Arbeitsprozess
Schon seit einigen Jahren arbeiten wir gemeinsam mit der ÖBB-Infrastruktur AG an einem Konzept, welches wir unter dem Arbeitstitel „Naturgefahrenkommission“ begonnen haben. Erste Arbeiten fokussierten sich in der Vergangenheit auf die Fragestellungen warum lokale Experten das ganze Jahr gefordert sind und wie die unterschiedlichen Betrachtungsweisen je nach Naturgefahr einem einheitlichen Prozess folgen könnten. Einbezogen wurden dabei interne Organisationseinheiten der ÖBB-Infrastruktur AG in ganz Österreich. Ziel war es eine einfache nachvollziehbare Vorgehensweise zu entwickeln, die auch digital unterstützt werden kann. Eine schlüssige Dokumentation (im besten Fall digital) hilft einerseits alle rechtlichen Aspekte abzudecken und andererseits stärkt sie das lokale Wissen vor Ort für einen nachhaltigen Umgang damit.
Die Entwicklungsarbeit geht weiter
Mit Frühjahr 2026 ist eine weitere Phase in den Entwicklungsarbeiten gestartet worden. Auf Basis des bisher entwickelten Prozesses werden verschiedene digitale Werkzeuge dazu verwendet, diesen „Musterprozess“ bei zwei Streckenabschnitten der ÖBB-Infrastruktur AG im Süden Österreichs einzusetzen und herauszuarbeiten. Zentral sind die Fragen: ob eine digitale Umsetzung möglich ist und wie der Prozess und die lokalen Experten vor Ort damit umgehen können. Begleitet wird das Projekt von Walter, der sich von Anfang an mit dem Thema „Naturgefahrenkommission“ auseinandergesetzt hat und seine Erfahrungen aus anderen Projekten (RAGNAR, Risikocheck, REHIKE,…) perfekt einfließen lassen kann. Es bleibt auf jeden Fall spannend und wir freuen uns da gemeinsam mit unserem LO.LA Partner ÖBB-Infrastruktur AG in Österreich wieder Neues voranbringen zu können.
Gemeinsame Projekte

Ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Naturgefahrenkommission – gemeinsam mit der ÖBB-Infrastruktur AG

ÖBB INFRA – App 2.0

Analoge LO.LA Produkte – ein wichtigen Beitrag für die Sicherheit

Die Wintersaison 2024/25 in Zahlen

Brenn.Punkt LO.LA – Interalpin 2025 – Die LO.LA mal anders kennenlernen

LO.LA Wissen – ÖBB Lawinenkommissionsausbildung Winter 2024/25

LO.LA Ausbildungszeit – ÖBB-Lawinenkommissionen im Klassenzimmer

LO.LA Event Rückblick-Ausblick-Seitenblick 2024
10 Jahre LO.LA eine Geschichte

LO.LA Event Rückblick-Ausblick-Seitenblick 2023

Die Presse: Das Management von Naturgefahren

INGEMAR – Ein intelligentes Naturgefahren-Management und Risikobeurteilungssystem

ÖBB Infrastruktur AG

Lokales Lawinenrisikomanagement der ÖBB Lawinenkommissionen





